„Ich sehe was was du nicht siehst…“ ; „…und das ist leider nicht so schön!“
So sollte unser neues Fenster heißen. Der erste Teil war wie bisher von den Ausrichtern des Schaufensterwettbewerbes vorgegeben und der zweite Teil als unsere Weiterführung. Diesmal in Zusammenarbeit mit dem CVJM Mülheim.
Wir wollten Jugendliche und junge Erwachsene dazu anhalten, mit ihren Handys und Smartphones Fotos zu machen, von Dingen die ihnen an Mülheim nicht so gut gefallen. Da diese Altersgruppe sowieso (gefühlt) den ganzen Tag diese Geräte in der Hand hat, sollten sie dazu angehalten werden, ihre Umgebung sehr bewusst wahrzunehmen und entsprechend als Foto festzuhalten. Wir hatten bereits im letzten Jahr ein Schaufenster angefragt und die Zusage erhalten, dort ausstellen zu dürfen.
Eine Gruppe junger Erwachsener wollte gerne an dem Projekt teilnehmen und der CVJM war als Partner gewonnen.
Dann gab es aber keinen Schaufensterwettbewerb mehr.
Eine Tatsache, die wir sehr Schade fanden, da wir diese Aktion als sehr gelungen empfunden hatten, um in der Innenstadt auch mal etwas anders zu präsentieren und kreativen Köpfen eine Plattform zu bieten.
Also: Aufhören, oder ohne Wettbewerb weitermachen?
Auch weil wir schon die jungen Erwachsenen angespitzt hatten, kam für uns nur Letzteres in Frage. Glücklicherweise war unser Partner, die Buchhandlung am Löhberg, auch ohne Wettbewerb bereit, uns ein Schaufenster zur Verfügung zu stellen und so konnten wir dann die gemachten Fotos trotzdem ausstellen.


