Projekt: interaktiver Rundgang durch die Stadtmitte mit historisch- thematischen Haltepunkten

Im November des Vorjahres entwickelte sich in einem Brainstorming die Idee zu einer neuen Schaufensteraktion. Diesmal wollten wir gerne im Innenstadtbereich in 8 – 12 Schaufenstern kleine Schaukästen installieren. In diesen Kästen sollten sich Ausstellungsstücke befinden, die auf jeweils ein historische Mülheimer Thema hindeuten.
Des Weiteren ist auf dem Fenster ein QR Code angebracht, mit dessen Hilfe der interessierte Zuschauer auf eine Internetseite zugreifen kann, die das angerissene Thema etwas umfassender darstellt.
Die Bürger können entweder bei Gelegenheit einzelne Schaufenster betrachten oder auch einen Rundgang machen, um sich gezielt alle anzusehen. Dazu sollte es auch einen Flyer geben, der die Standorte der Schaufenster anzeigte. Dabei kann die Innenstadt neu erfahren und gleichzeitig auf Interessantes aus der Stadtgeschichte (wieder-) entdeckt werden.
Damit gab es eine Idee. Nun standen wir vor der Frage, wie wir diese umsetzen können. Während wir begannen uns Gedanken um die Einzelheiten zu machen – und uns dabei klar wurde, das diese Aktion etwas größere Dimensionen hat als die vorherigen – und damit auch höhere Kosten verursacht, stolperten wir zum Glück in der Zeitung über einen Bericht über das Bürgermitwirkungsbudget …
Dieses Budget sollte Projekte unterstützen, die von Bürgern Mülheims injiziert werden und dazu beitragen könnten, die Innenstadt zu beleben. Da unsere Idee zufällig auf die zu erfüllenden Kriterien passte, haben wir uns also dort beworben – und haben die nötigen Projektgelder bewilligt bekommen.
Jetzt konnte die Arbeit richtig anfangen. Wir mussten uns überlegen, welche Schaufenster in Frage kommen und die betreffenden Einzelhändler fragen, ob sie uns auch Fläche zur Verfügung stellen. Zum Glück stießen wir, wie früher auch schon, auf viele nette und hilfsbereite Mülheimer.
Die Themen mussten herausgesucht und dann recherchiert werden, damit keine historisch zu ungenauen Texte dabei entstehen. Darum suchten wir auch den Kontakt zu Leuten, die mehr Ahnung von der Materie haben als wir uns in der Zeit aneignen konnten und fanden diese im Stadtarchiv, dem Ledermuseum und in Haus Ruhrnatur.
Wir mussten uns auch jemanden suchen, der eine Internetseite erstellen kann und uns überlegen, wie diese gestaltet werden soll. Fotos für die Internetseite für diese Aktion stellte uns dabei freundlicherweise das Stadtarchiv zur Verfügung.
Die Schaufensterdekoration musste geplant werden. Wie präsentiert man die Ausstellungsstücke und was soll eigentlich präsentiert werden?
Als all dies bedacht, geplant, verändert, angepasst, geschrieben, herausgesucht, besprochen, geklärt, entworfen, gekauft, gebastelt und irgendwann auch endlich fertiggestellt war, hatten wir es geschafft und unser Schaufensterprojekt konnte der Öffentlichkeit präsentiert werden.
hier geht es zum historischen Stadtrundgang


